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„Wir haben IMPACT gegründet, um der Mode neuen Optimismus zu verleihen“, so Frédéric Maus (Geschäftsführer von WSN) (Mo, 19 Aug 2019)
INTERVIEWWie führt man eine (positive) Wende herbei inmitten des schon Dagewesenen und des nicht mehr Akzeptablen? Im Hinblick auf die im Wandel befindliche, immer nachhaltigere und verantwortungsbewusstere Mode führt Frédéric Maus, Geschäftsführer der Gruppe WSN Développement, vom kommenden 6. bis 9. September zum ersten Mal – angelehnt an Who‘s Next, in Paris, Porte de Versailles – Hersteller, Marken und Endverbraucher zusammen, um der Mode mit IMPACT neuen Schwung zu verleihen. Von Natur aus Optimist, setzt er sich gemeinsam mit seinem Team und verschiedenen Partnern für dieselbe Sache ein: den Wandel einer Branche, die zunehmend in die Kritik geraten ist. Im September präsentiert WSN IMPACT zum ersten Mal. Was genau ist IMPACT? Seit Beginn meiner Tätigkeit im Jahr 2018 befinden sich unsere Veranstaltungen – so wie die Welt der Mode insgesamt – in einer Phase des globalen Wandels. 2019 haben wir uns angesichts des massiven Umbruchs zugunsten einer nachhaltigeren Mode bemüht, eine entsprechende Branchenlösung zu entwickeln. Dabei herausgekommen ist IMPACT, eine Messe, die der wachsenden Nachfrage von Verbrauchern und Marken gleichermaßen gerecht wird. Diese neue Hybrid-Veranstaltung ist der ideale Weg, um beide zu begleiten und eine nachhaltige Wende herbeizuführen. Wir agieren gewissermaßen als Resonanzkörper, da wir nicht die Einzigen sind, die eine Veranstaltung organisieren, die der nachhaltigen Mode gewidmet ist. Impact ist ein Struktur-Projekt. Wir haben in diesem Zusammenhang eine CSR-Managerin ernannt. Der Impact ist ebenso nach innen, auf unsere Veranstaltungsorganisatoren gerichtet, wie auch nach außen, mit direkten Auswirkungen auf die Branche. Wir arbeiten mit neuen Vertriebspartnern wie beispielsweise den Galeries Lafayette zusammen, um eine Community ins Leben zu rufen und Synergien zwischen allen Akteuren der Modebranche zu schaffen. Der Zweck von IMPACT besteht darin, über Partnerschaften und einen regen Austausch den Markt zu informieren und ihm neuen Schwung zu verleihen. IMPACT ist angesiedelt zwischen B2B-Format und Festival, eine Veranstaltung für Branchenprofis mit der gewohnten ausgelassenen Atmosphäre von Who‘s Next. Welche Themen stehen im Fokus dieses großen „Concept Store“ ? Wir laden ein zu einem Exkurs in die Nachhaltigkeit. Im Themenbereich „Made by“ steht das Knowhow der führenden Akteure der Branche im Mittelpunkt einer verantwortungsbewussten und transparenteren Produktion. „Slow is beautiful“ wird im Kontext der Slow Fashion jene Marken bündeln, die auf Fortschrittlichkeit und Verantwortungsbewusstsein bei Produktion, Vertrieb und Klientel setzen. Second-Hand-Mode, Recycling und Upcycling stehen bei „Old is the new black“ im Mittelpunkt, und die Marken, die im Bereich Green Tech ganz vorne liegen und den Wandel mittels Innovationen vorantreiben, sind in der „The future is now“ Zone vertreten. Mit unseren Events Who‘s Next, Première Classe und IMPACT verfügen wir jetzt über ein multidimensionales Ökosystem, das die ganze Bandbreite der Branchen Mode, Beauty und Lifestyle abdeckt. Wir sind heute der größte Concept Store weltweit. Ich möchte behaupten, wir sind eine unverzichtbare Informationsplattform für internationale Branchenprofis. Um den nationalen Handel besser kennen zu lernen und seine Entwicklung zu analysieren, haben die Mitglieder unseres Teams sich in allen Großstädten des Landes umgeschaut. Sie haben spürbare Veränderungen festgestellt, sowohl in der Vertriebsdynamik als auch bezogen auf das Angebot. Wir möchten den Handel bestmöglich repräsentieren und ihm alle Lösungen zur Verfügung zu stellen, derer es bedarf, um den aktuellen Wandel erfolgreich zu vollziehen. Inwiefern werden sich die Aussteller von jenen von Who‘s Next unterscheiden, und wer wird teilnehmen? Wir haben bereits mehr als 100 Aussteller aus unterschiedlichen Ländern für IMPACT gewinnen können und auf die Themenbereiche der Messe verteilt. Die Aussteller sind sehr verschieden: Emmaüs wird ebenso vertreten sein wie die UNO für Konferenzen oder Fashion Green Days, die ein Dutzend Projekte für nachhaltige Mode begleiten. IMPACT ist keine Erweiterung von Who’s Next. Zwar liegt der Veranstaltung die gleiche Dynamik zugrunde, aber sie konzentriert sich ausschließlich auf „grüne“ Marken. Natürlich werden manche Aussteller mit ihren Kollektionen auf beiden Events – IMPACT und Who‘s Next – vertreten sein. Inwiefern wird Ihrer Meinung nach Impact dazu beitragen, den Wandel in der Modebranche zu beschleunigen? IMPACT wurde ins Leben gerufen, um alle Akteure der nachhaltigen Mode zusammenzuführen. Mode betrifft jeden Einzelnen von uns, da zu unser aller Alltagsroutine gehört, uns morgens etwas anzuziehen. Wir wünschen uns, dass diese Routine bewusst erfolgt, dass die Verbraucher wissen, was sie tragen und wie ihre Kleidung hergestellt wurde. Auf den Punkt gebracht, könnte man sagen, dass wir die Branche transparenter machen möchten. Unsere Mitarbeiter sind übrigens sehr stolz auf das, was sie tun: sie sind stolz darauf, einer Gemeinschaft anzugehören, die einen positiven Wandel in der Mode herbeiführt. Copyright Foto: Yannick Roudier
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Birkenstock expandiert in London (Mon, 19 Aug 2019)
Der Schuhhersteller Birkenstock GmbH & Co. KG hat seine Präsenz in London kräftig vergrößert. In den vergangenen Tagen eröffnete das Unternehmen gleich zwei neue Shops in der britischen Hauptstadt. Den Anfang machte eine Filiale im Einkaufszentrum Westfield Shopping Center. Kurz darauf folgte ein Store im Zentrum: Im Stadtteil Soho bezog Birkenstock Räumlichkeiten in der Carnaby Street 42. In beiden Geschäften kam nach Angaben des Unternehmens ein „leicht überarbeitetes Store-Konzept“ zum Einsatz, das durch die Verwendung von Materialien wie Jute, Kork, Leder und Filz „die ideale Balance zwischen Mensch und Natur sowie zwischen Ruhe und Aktivität“ verkörpern soll. Begleitet wurden die Neueröffnungen durch eine gezielte Kampagne im Londoner Stadtgebiet. So setzte Birkenstock fünfzig eigens gestaltete Taxis und mehrere Linienbusse als Werbeträger ein. Die beiden neuen Filialen in London sind Bestandteile der internationalen Expansionsstrategie des Traditionsunternehmens. So eröffnete Birkenstock im vergangenen Jahr unter anderem seine ersten eigenen Shops in Dänemark und den USA. Weiterlesen: In Bildern: Birkenstocks neuer Showroom in Paris Birkenstock eröffnet zweites Geschäft in den USA Birkenstock eröffnet erstes eigenes Geschäft in den USA Birkenstock eröffnet ersten Store in Dänemark Birkenstock eröffnet ersten Flagship-Store in Großbritannien Fotos: Birkenstock GmbH & Co. KG
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New Look startet vegane Reihe mit über 500 Produkten (Mon, 19 Aug 2019)
Die britische Fast Fashion-Marke New Look hat eine neue Reihe von 500 veganen Schuhen und Taschen für Damen herausgebracht, die beim britischen Veganen Verein eingetragen sind und dessen Markenzeichen tragen. Dies ist das erste Mal, dass The Vegan Society mit einer Marke zusammenarbeitet. Auslöser der neuen, 100 Prozent veganen Reihe war eine Nachfrage von New Look bei The Vegan Society, die enthüllte, dass Schuhe, die nicht aus Leder sind, nicht unbedingt vegan sein müssen, denn Kunstleder aus Polyurethan oder PU ist meistens mit einem Spray überzogen, das dem Material seinen charakteristischen Look gibt, und dieses enthält Tierprodukte. Auch Klebstoffe und Klebeband verwenden häufig Kollagen, das von Säugetieren, Insekten oder Fischen stammt. Die für Reißverschlüsse, Druckknöpfe und andere Teile verwendeten Metalle sind zwar vegan, aber nicht der Prozess, der sie rostbeständig macht: Die chemischen Behandlungen enthalten Elemente aus Tierprodukten. All diese Stoffe hat New Look für seine neue Reihe veganer Taschen und Schuhe eliminiert und bleibt transparent, was die Lieferkette angeht, damit dies auch zukünftig so bleibt. Vegane Produkte können entweder am Markenzeichen der Vegan Society in der Produktansicht oder am Zusatz “This product is registered by The Vegan Society and is completely animal free” in der Produktbeschreibung identifiziert werden. Die neue Reihe ist ab sofort in den Filialen und Webshops von New Look erhältlich. Die Preise befinden sich im gleichen Rahmen wie andere, nicht-vegane Produkte, etwa 19,99 Euro für eine Schultertasche oder bis zu 39,99 Euro für eine Laptoptasche und von 12,99 Euro für Ballerinas bis zu 39,99 Euro für die gezeigten Schnürstiefel. Und was die Zukunft der noch verkauften Produkte mit Tierprodukten angeht, so sollte sich die Anzahl dieser auch bald verringern, hat New Look sich doch verpflichtet, so viele ihrer Nicht-Lederprodukte wie möglich durch die Auswechslung von Komponenten vegan zu machen und registrieren zu lassen, um die Abhängigkeit von Elementen mit Tierprodukten zu verringern. „Es ist ein enorm positiver Schritt für New Look und schafft einen Präzedenzfall in der Modebranche“, kommentierte The Vegan Society in einer Erklärung auf ihrer Website. „In einer Zeit, in der die Kunden immer mehr darüber wissen, wie ihre Kleidung hergestellt wird und was in sie hineingeht, ist es möglich, Transparenz in der Lieferkette zu schaffen und Alternativen zu tierischen Inhaltsstoffen zu finden, während sie bezahlbar bleiben.“ Lesen Sie auch: Ohne Pelz, Exotenleder, Angora & Co.: tierfreundliche Modemarken New Look gibt Ende der Umstrukturierung bekannt Fotos: The Vegan Society, New Look
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Zalando und Adidas testen Multichannel-Kollaboration in Paris (Mon, 19 Aug 2019)
Der Berliner Onlinehändler Zalando SE und der Sportartikelkonzern Adidas AG erproben in Frankreich derzeit eine neuartige Form der Zusammenarbeit. In Paris liefert Zalando seit Anfang August Waren aus, die über den französischen Online-Store von Adidas bestellt wurden. Damit profitieren Adidas-Kunden in Paris nun vom Same- oder Next-Day-Delivery-Service von Zalando. Beide Unternehmen testeten im Rahmen des Pilotprojekts, das vorerst auf sechs bis zwölf Monate ausgelegt ist, „eine gemeinsame, effizientere Nutzung von Logistikkapazitäten“, erklärte der E-Commerce-Spezialist in einer Mitteilung. So werden die entsprechenden Bestellungen vom Zalando-Logistikzentrum in Moissy-Cramayel aus versandt. Für Zalando soll das Pilotprojekt, bei dem der Onlinehändler seine Logistik- und Lieferstrukturen externen Anbietern zur Verfügung stellt, zukunftsweisend sein: „Der Test ist ein wichtiger Schritt im Rahmen unserer Plattformstrategie“, erklärte Jan Bartels, Senior Vice President Customer Fulfillment, in einer Mitteilung. „Wir freuen uns sehr, mit unserem langjährigen Partner Adidas ein spannendes Modell zu testen, bei dem wir gemeinsam Synergien zum Wohle der Kunden schaffen: Adidas-Kunden profitieren durch schnelle Lieferung, Zalando-Kunden, da wir unsere Same-Day Liefergebiete ausdehnen können.“ In dem neuen Modell, das nun in Paris getestet wird, sieht Zalando eine mögliche Ergänzung zu seinem bestehenden Dienstleistungsprogramm Zalando Fulfillment Solutions (ZFS), in dessen Rahmen das Unternehmen bereits die Lagerung und den Vertrieb für Partnermarken übernimmt. „Wir sehen viel Potenzial, Multi-Channel-Modelle mit Marken zu testen, die ohnehin einen Teil ihres Sortiments bei Zalando vorhalten. Indem wir das starke europäisches Logistiknetzwerk von Zalando weiter für unsere Partner öffnen, profitieren sie von unserer Logistikexpertise und wir arbeiten gemeinsam effizienter“, erläuterte Bartels. Weiterlesen: Zalando: Gute Quartalszahlen sorgen für Kurssprung Vernetzung zählt: Zalando und Katag kooperieren Zalando erweitert nachhaltiges Sortiment Expansion in Westeuropa: Zalando investiert 200 Millionen Euro in neues Logistikzentrum in den Niederlanden Zalando wächst weiter und bestätigt Prognose Bilder: Zalando SE
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Studie: Deutsche wollen schnell und billig einkaufen (Mon, 19 Aug 2019)
Beim Einkaufen sind die Verbraucher in Deutschland doppelter Hinsicht Sparfüchse: Sie wollen nicht nur billig einkaufen, sondern beim Shoppen auch noch wenig Zeit verschwenden. Das geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor. Sonderangebote beim Einkaufen seien für fast zwei Drittel (65 Prozent) der Bundesbürger wichtig, berichteten die Marktforscher. Doch kaum weniger bedeutsam sei für die Verbraucher ein schneller Einkauf. Immerhin 59 Prozent der Kunden kaufen am liebsten dort, wo sie ihre Einkaufszettel rasch abarbeiten können. Eine fachkundige Beratung bei Käse, Wurst und Co. sei dagegen nur jedem Vierten Verbraucher wichtig. Einkaufen muss praktisch sein, betonte Nielsen-Experte Frank Küver. Die Bundesbürger gingen immer seltener einkaufen, gäben dabei jedoch immer mehr aus. Im vergangenen Jahr war jeder deutsche Haushalt nach Angaben der Marktforscher im Schnitt rund 193 Mal einkaufen und gab dabei im Mittel jedes Mal rund 20 Euro aus. Zum Vergleich: 2017 waren es noch 196 Einkaufe mit Ausgaben von 19,40 Euro. Läden werden größer Am liebsten erledigen die Verbraucher Nielsen zufolge alle Einkäufe auf einen Rutsch. “Sie möchten für ihren Einkauf nicht viele verschiedene Geschäfte ansteuern, sondern neben Butter, Nudeln und Wurst an einem Einkaufsort auch eine breite Auswahl an Waschmitteln, Arzneimitteln und Kosmetik haben”, sagte Klüver. Davon profitierten derzeit große Supermärkte mit entsprechend vielfältigem Angebot. Doch auch Drogeriemärkte könnten bei den Verbrauchern mit ihrem vielfältigen Sortiment, ihren Preisen, attraktiven Eigenmarken und Trendprodukten punkten, berichteten die Marktforscher. Die Anzahl der Discounter und der kleinen Supermärkte mit weniger als 1000 Quadratmetern und entsprechend überschaubarem Angebot sei dagegen rückläufig. Nach wie vor auf den Durchbruch warten muss in Deutschland Nielsen zufolge der Onlinehandel mit Lebensmitteln. Doch gebe es positive Zeichen für die E-Commerce-Anbieter. Durchschnittlich habe jeder deutsche Haushalt 2018 im Online-Handel rund 179 Euro für Waren des täglichen Bedarfs ausgegeben. Das seien 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders gut gefällt den Bundesbürgern am Online-Einkauf von Waren des tägliche Bedarfs Nielsen zufolge die damit verbundene Zeitersparnis und die große Produktvielfalt im Internet. Gegen den Online-Einkauf sprachen in ihren Augen nicht zuletzt Extra-Kosten für den Versand und das fehlende Produkterlebnis. Die Studie "Nielsen Consumers 2019" basiert auf Daten des Nielsen-Hauhalts-Panels, das rund 20 000 deutsche Haushalte erfasst, auf Informationen aus dem Nielsen-Handelspanel und auf einer Reihe von Nielsen-Studien der vergangenen Monate. (dpa)
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Britische Modeunternehmen bereiten sich auf harten Brexit vor (Mon, 19 Aug 2019)
AKTUALISIERT Mit nur 73 Tagen bis zum Brexit-Stichtag am 31. Oktober 2019 bleibt britischen Marken und Einzelhändlern nicht mehr viel Zeit, sich vorzubereiten. Auch wenn die meisten von ihnen das Beste hoffen, machen sich auf das Schlimmste gefasst, also einen harten Brexit, der nicht nur einen Austritt aus der EU sondern auch dem europäischen Binnenmarkt und der Zollunion bedeuten würde. Die offiziellen Branchenorganisation Walpole, die den britischen Luxusmarkt weltweit fördert, schützt und weiterentwickelt, empfiehlt britischen Luxusmarken und Einzelhändlern, sich so bald wie möglich auf einen No-Deal-Brexit vorzubereiten. Das heißt konkret, sicherzustellen, dass sie sowohl für EORI (Economic Operator Registration and Identification) als auch für TSP (Transitional Simplified Procedures) registriert sind, um Handel treiben zu können und Exporte in die EU zu erleichtern. Auch auf der britischen Highstreet laufen die Vorbereitungen angesichts der steigenden Wahrscheinlichkeit für einen No-Deal Brexit. Der Geschäftsführer des britischen Modehändlers Next Plc, Lord Simon Wolfson erwartet nun nur eine “leichte Störung” im Falle eines harten Brexits, sagte er vergangene Woche in einem Interview mit der Rundfunkanstalt BBC. Als ein Brexit-Befürworter hatte er früher stets vor einem chaotischen Austritt aus der Europäischen Union ohne entsprechende Vereinbarungen gewarnt. "Ich sollte betonen, dass ich einen Deal viel lieber hätte als keinen Deal, aber ich habe viel weniger Angst vor einem Deal, wenn die Regierung bereit ist, und es gibt jeden Hinweis, dass sie ihn ernster nimmt”, sagte Wolfson gegenüber dem BBC. Er hoffe weiterhin aber auf eine Einigung vor dem 31. Oktober. Next hat auch Vorkehrungen getroffen, um Chaos in der eigenen Lieferkette im Falle eines No-Deals zu verringern: Alle Exporte und Importe finden nicht mehr über den Hafen von Calais statt, an dem ohne Einigung mit der EU ein Engpass bei den Lieferungen entstehen könnte. Britischer Luxussektor ist bestürzt „Es gibt kein Walpole-Mitglied, das nicht ein großes Gefühl der Bestürzung darüber empfindet, dass der zukünftige Erfolg des britischen Luxussektors - zumindest kurz- bis mittelfristig - durch etwas eingeschränkt wird, über das wir keine Kontrolle haben“, heißt es bei Walpole in einer Erklärung vom 5. August. Dort verweist die Organisation auch auf das Wachstum von 49 Prozent, das die britische Luxusbranche in den letzten vier Jahren aufweisen konnte. Die Organisation befürchtet, dass die britische Luxusbranche angesichts der Tatsache, dass sie 80 Prozent ihrer Produkte exportiert, durch Brexit 20 Prozent ihrer Exporte einbüßen wird, was laut einem Wert von 48 Milliarden Pfund (rund 52,5 Milliarden Euro) 6,8 Milliarden Pfund (rund 7,4 Milliarden Euro) entsprechen würde. Zudem liegen Investitionspläne von Mitgliedern auf Eis, da sie zum einen angesichts des bevorstehenden Brexits verunsichert sind und zum anderen einen Teil dieser Ressourcen einplanen, um die Brexit-Auswirkungen auszugleichen beziehungsweise aufzufangen. Ein im Juni veröffentlichter Bericht des E-Commerce-Unternehmen Global-e zeigte, dass mehr als die Hälfte aller britischen Einzelhändler noch keine Vorbereitungen für den Brexit getroffen hatte. Mehr als 200 Entscheidungsträger nahmen damals an der Befragung teil. Walpole rät Luxusunternehmen, sich gut auf Brexit vorzubereiten Walpole rät seinen Mitgliedern zudem, sich mit einem Bericht des CBI (Confederation of British Industry) vertraut zu machen, der mehr als 200 Empfehlungen enthält, wie die Auswirkungen eines potenziellen No-Deal-Brexits abgefangen werden können. Diese basieren auf Plänen der britischen Regierung, der Europäischen Kommission, Mitgliedstaaten und Unternehmen und enthalten praktische Informationen zum Warenverkehr, regulierten Waren und Dienstleistungen, Zöllen und Steuern, Nordirland, der Wettbewerbspolitik, globalen Beziehungen und EU-Programmen. Walpole-CEO Helen Brocklebank gibt sich zuversichtlich, dass die Branche den Sturm gut überstehen wird: „Britische Luxusunternehmen sind so konzipiert, dass sie robust sind - sie sind unternehmerische, kreative, motivierte Unternehmen mit langfristigem Denken, die fest in das Geschäftsmodell eingebunden sind - ich bin zuversichtlich, dass der Sektor die prognostizierten 65 Milliarden Pfund [rund 71 Milliarden Euro, Anm. d. R.] in fünf Jahren erreichen wird, trotz der schwierigen Umstände, in denen wir uns befinden“, sagte sie. Walpole verspricht, für seine Mitglieder alles in seiner Macht Stehende zu tun, um ihnen zu helfen und verweist auf den Walpole-Vorsitzenden Michael Ward, der sagt, die Zukunft gehöre den Optimisten: „Vorsichtige Optimisten hoffen auf das Beste, stellen aber sicher, dass sie auf die kommenden Turbulenzen nach Kräften vorbereitet sind.“ Lesen Sie auch: US-Präsident Trump stellt Boris Johnson Handelsabkommen in Aussicht Recht und Praxis: Was der Brexit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bedeutet Kollaps an der Küste: europäische Häfen und der Brexit Recht und Praxis: Die Folgen eines harten Brexit für Modeunternehmen Dieser Beitrag entstand mithilfe von Weixin Zha. Anm. der Redaktion: Der Text wurde mit Kommentaren von Lord Wolfson und Zahlen aus der Gloabl-e Studie aktualisiert. Foto: Pixabay
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Boohoo bietet für Karen Miller und Coast – was bedeutet das? (Mon, 19 Aug 2019)
ANALYSENew York - Der britische Online-Modehändler Boohoo Plc. gab im August bekannt, dass er ein Angebot zum Kauf des “Online-Geschäfts der renommierten britischen Marken Karen Millen und Coast" zusammen mit allen damit verbundenen geistigen Eigentumsrechten gemacht hat. Boohoo hat das Online-Geschäft und alle damit verbundenen geistigen Eigentumsrechte beider Unternehmen erworben und aus der Insolvenzverwaltung genommen. Das Unternehmen sagte, dass es 18,2 Millionen Pfund in bar für die Marken gezahlt haben, im Einklang mit den Details eines zuvor angekündigten Angebots. Das Management von Boohoo ist der Ansicht, dass "das Online-Geschäft dieser Marken eine sehr gute Ergänzung zu seiner skalierbaren Multibrand-Plattform” darstelle. Es sei daran erinnert, dass das kombinierte Online-Geschäft beider Marken im Geschäftsjahr bis Februar 2019 28,4 Millionen Pfund (etwa 30 Millionen Euro) Umsatz erwirtschaftete. "Insbesondere Karen Millen würde auch eine etwas ältere und kaufkräftigere Zielgruppe in die Gruppe bringen, um das Gesamtangebot von Boohoo zu erweitern", sagte Liberum-Analyst Adam Tomlinson und fügte hinzu, dass Boohoo auch seinen eigenen Vertriebskanal nutzen könnte. Was bedeutet Boohoos Schritt für Modehändler? Dennoch gab die Tatsache, dass der Onlinehändler gerade das Online-Geschäft von beiden Marken übernommen hat, Anlass zu vielen Bedenken bezüglich hunderter Arbeitsplätze einerseits und über die Zukunft des stationären Handels andererseits. ”Wir können mit weiteren Transaktionen dieser Art rechnen, da es (Anm. d. Red. das E-Commerce-Geschäft) zunehmend zum wichtigsten Schlachtfeld für Einzelhandels- und Konsumgüterunternehmen wird, die Marktanteile aufbauen und ihre jeweiligen Sektoren dominieren wollen", sagte Jonathan Buxton, Leiter von Retail und Consumer bei Cavendish Corporate Finance. Eine ähnliche Meinung haben auch die Analysten von "Motley Fool", die Boohoos "Geschichte der Übernahme von Modemarken und der anschließenden Vermarktung im Turbomodus" hervorhoben. Sie erwarten, dass das Wachstum von Boohoo weiter zunimmt, während die Marken Karen Miller und Coast unter dem neuen Eigentümer gedeihen werden: "Diese etablierten britischen Marken werden auch die Lieferinfrastruktur der Gruppe nutzen, so können Vertriebskosten gesenkt und die Servicequalität erhöht werden." In diesem Zusammenhang haben die Investoren auch den Schritt von Boohoo gelobt, dessen Aktienkurs eine der besten Wertentwicklungen an der Londoner Börse im bisherigen Jahresverlauf erreichte. Tatsächlich sind die Aktien von Boohoo in diesem Jahr um fast 50 Prozent gestiegen und liegen damit deutlich über den 20 Prozent Wertverlust des Vorjahres. Boohoo hat für sein Geschäftsjahr 2019 ein Umsatzwachstum von 48 Prozent auf 856,9 Millionen Britische Pfund (924 Millionen Euro) gemeldet und damit die Schätzungen um zwei Prozent übertroffen. Dieser Artikel wurde zuvor auf FashionUnited.uk veröffentlicht. Übersetzung und Bearbeitung: Barbara Russ Bild: Facebook/Karen Millen
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Windsor eröffnet erstes Geschäft in Frankfurt (Mon, 19 Aug 2019)
Die deutsche Premiummarke Windor hat am Donnerstag ihr erstes eigenes Geschäft in Frankfurt am Main eröffnet und erweitert so ihr Filialnetz auf sieben eigenständige Filialen im deutschsprachigen Raum. Damit baut die Marke, die zur Schweizer Holy Fashion Group gehört, nicht nur stetig weiter aus, sondern präsentiert auch ein komplett neues Ladenbaukonzept. Das fast 600 Quadratmeter große Geschäft in der Hochstraße 53 wurde mit hochwertigen Materialien wie Naturstein, Massivholz, Bronze und Naturleinen zeitgenössisch gestaltet, wobei gezeigt werden soll, wie „lässig-cool und dennoch zeitlos die Marke ist.“ Die kubistisch gehaltene Raumgestaltung, die auf ein helles Ambiente setzt, verleiht dem Laden eine modern-elegante Grundaussage. Auf zwei Etagen zeigt Windsor die Damen- und Herrenkollektionen der Marke sowie Taschen und Accessoires. Zudem gibt es Loungebereiche zum Verweilen, die mit Designmöbeln von Classicon aus München ausgestattet wurden. Integriert wurden auch zeitgenössische Meisterstücke wie die Bow Coffee Tables N°3 & N°4 von Guilherme Torres, Lounge Chairs von Jader Almeida für Euviran & der Bell Table des Frankfurter Möbeldesigners Sebastian Herkner. Eigens aus Spanien importierter braungrauer Marmor wurde für Rückwände und ein prominent platziertes Welcome-Desk verwendet. Ergänzt wird der Ladenbau durch den Einsatz von akzentuierenden Materialien wie beispielsweise hochglänzendem, schwarz-verchromtem Metall und Textiltapeten aus natürlichem Leinen, die dem Laden einen modernen Anstrich geben. „Das Design des Stores in Frankfurt ist das wunderschöne Ergebnis guten Teamworks unserer Designer und Architekten. Wir haben – genau wie in unseren Kollektionen – eine zeitgemäße und spannende Weiterentwicklung des Ladenbaus mit einigen Highlights und Überraschungen geschaffen. Aber vor allem möchten wir in unseren Stores eine angenehme Atmosphäre schaffen, in der unsere Kunden die Kollektionen entdecken können und sich wohlfühlen. Ich denke, das haben wir in Frankfurt eindrucksvoll gezeigt“, kommentierte Jan Mangold, Managing Brand Director von Windsor. Zudem beheimatet das neue Frankfurter Geschäft Werke der hauseigenen Windsor Kunstkollektion, darunter Arbeiten der Künstler Charlie White, Philip-Lorca di Carcia, Isabel Truniger, sowie des französisch-deutschen Künstler-Duos Vidja Gastaldon & Jean-Michel Wicker. Fotos: Windsor
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Insolventer Taschenhersteller Bree bekommt Investor (Fri, 16 Aug 2019)
Ein strategischer Investor steigt als Gesellschafter beim insolventen Taschenhersteller Bree ein. Wie Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus am Freitag mitteilte, ist damit die Zukunft des Unternehmens gesichert. Der Investor wolle noch anonym bleiben. «Auf Grundlage der geschlossenen Verträge wird zeitnah beim Amtsgericht Hamburg ein Insolvenzplan eingereicht werden, über den die Gläubiger der Bree im vierten Quartal abstimmen sollen», heißt es in der Mitteilung. «Die gefundene Investorenlösung ist für alle Beteiligten von Vorteil», sagte Denkhaus der Mitteilung zufolge. Die Gläubiger bekämen voraussichtlich ein Vielfaches von dem, was sie im Zerschlagungsfall bekämen. Der überwiegende Teil der Arbeitsplätze bleibe erhalten, und das Unternehmen könne «seinen eingeschlagenen Kurs des Imagewandels und der damit einhergehenden Neupositionierung fortsetzen», so Denkhaus weiter. Die Gläubigerversammlung muss dem Insolvenzplan noch zustimmen, außerdem müssen die Kartellbehörden grünes Liucht geben. Der Taschenhersteller mit rund 160 Mitarbeitern schreibt rote Zahlen, unter anderem wegen geringer Online-Umsätze. Nach dem Ausstieg der Gründerfamilie Bree liegen die Anteile bei einer reichen Familie, die anonym bleiben will. Die Zentrale der Firma bleibt in Hamburg. Nicht alle Filialen und Arbeitsplätze könnten erhalten werden, hieß es. (dpa)
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Raus aus der Nische: So verändert sich die Plus Size Mode (Fri, 16 Aug 2019)
Frauen stehen immer mehr zu ihrem Körper. Mit den Trends zu Inklusivität und Positivität rund um den Körper ist das Segment für Große Größen nicht nur einer der am schnellsten wachsenden Segmente bei Onlinehändlern wie Zalando, es hat sich auch verändert. Eine steigende Anzahl an konventionellen Modeunternehmen wie Bestseller hat in den vergangenen Jahren neue Linien lanciert, während Start-ups wie Universal Standard aus den USA den Markt aufwirbeln. "Im Moment fangen Frauen wirklich an ihre Körpergröße zu akzeptieren, sie versuchen nicht mehr, sie zu verbergen; sie versuchen nicht, zu ändern, wer sie sind”, sagte Sabrina Shairzay, Head of Trend beim Modefilialisten C&A in einem Interview. C&A bietet Damenmodegrößen bis 60 und erweitert seine Brautmodekollektion kommenden Herbst auf Größe 52. Ein Stil für alle Mit den jüngeren Konsumenten, die beleibter werden, hat sich auch die Mode für Große Größen verändert, sagte Nico Jonker, Brand Manager für das dänische Label Zhenzi. Die Jungen trauen sich mehr zu zeigen, erzählte er auf der Messe WFC Big Brands Ende Juli in Amsterdam. Die Kleidung ist nicht mehr lang und bedeckend, stattdessen verkaufen sich beispielsweise auch enge, körperbetonte Jeans gut. Bild: Zhenzi bei der WFC Big Brands | FashionUnited Diese Beobachtung teilt auch Marrit Goselink, Buying & Sales Koordinatorin Basics & Denim, beim niederländischen Unternehmen Buur Fashion. Zum Unternehmen gehören das Label Yest und seine größere Schwester Yesta, sowie Ivy Beau und Ivy Bella. Die Unterschiede zwischen Bekleidung für schmale und vollere Frauen verschwinden zusehends. “Wir glauben, dass molligere Frauen, dasselbe tragen möchten, wir möchten hier keinen Unterschied machen“, sagte sie bei der Messe. Bei den Stilen gibt es keine Unterschiede zwischen den Größen mehr, erzählt Goselink. Bei den Großen Größen würden die Schnitte noch angepasst, aber nicht mehr so viele. Mit dem sich verändernden Körperbewusstsein gehen neben den weiten, langen Schnitten auch die expressiven Drucke in lauten Farben zurück, die die Körperformen überdecken. Stattdessen verkaufen sich auch unifarbene Teile sehr gut, sagte Goselink. Bild: Yesta at WFC Big Brands | FashionUnited Ein Segment auf dem Vormarsch Luxusmodehäuser, die sich lange gegen inklusivere Größen gesperrt haben, geben ihre Widerstände zusehends auf. In diesem Jahr weitete Dolce & Gabbana als erstes Luxuslabel seine Größenauswahl bis 54 aus. Immer mehr Massenmarktmarken wie Tom Tailor führen ihre eigene Plus Size Kategorie ein. Diese Saison stellte der Hamburger Bekleidungshersteller seine Linie für Große Größen, My True Me, vor mit der er ein Drittel seines Umsatzes mit Damenmode innerhalb der kommenden drei Jahre verdienen will. Auch online legt das Segment zu, nicht nur bei spezialisierten Webshops wie Navabi oder Sheego, sondern auch bei Zalando, wo rund 5 Prozent der europäischen Bevölkerung einkauft. Das Sortiment für Große Größen beim Onlinehändler hat sich seiner Einführung verdoppelt und in Zukunft will Zalando sein komplettes Womenswear Segment in Plus Size “spiegeln”. Das heißt: Ebenso umfassend Marken anzubieten wie bei seinen ‘Kerngrößen’, damit Kunden jeden Stils unabhängig von ihrer Körperform Mode bei Zalando finden. “Das Thema Größeninklusivität hat im europäischen Markt in den letzten Jahren viel Unterstützung und starkes Wachstum erfahren”, sagte Michelle Burkholder, Director of Buying Women Apparel, Special Sizes, Underwear & Beachwear von Zalando SE, per Email. “Bestehende Modemarken erweitern ihr Sortiment um größere Größen. Neue Marken kommen in der Plus Size Kategorie am Markt dazu und wachsen erfolgreich.” Die Plus Size Kollektionen der Eigenmarken von kommerziellen, britischen Modeanbietern haben sich von 2015 bis 2018 mehr als verdreifacht, wie Zahlen des Datenunternehmenens Edited zeigen. In Deutschland hatten mehr als die Hälfte der Frauen zwischen 14 und 70 Jahren Konfektionsgröße 42 oder größer, wie die letzte Messung von SizeGermany zeigt. Und der Trend zu größeren Körpern war seitdem in Europa steigend. Die gleichen Themen In der Kategorie Plus Size beobachtet Burkholder den gleichen Appetit für Mode wie in den Kerngrößen von Zalando: “Die Topseller reichen von Denim und T-Shirts bis hin zu trendorientierten Artikeln in den Kategorien Blusen und Kleider. Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Wachstumsbereich für alle Kategorien in Textil, auch für Große Größen.” Bild: Plaisir Den Trend zur grünen Mode reflektiert auch die Swimwear des Lingerielabels Plaisir, das seit 2015 Econyl benutzt, Nylon aus recycelten Materialien wie Fischernetzen. Pastelltöne laufen derzeit bei der Lingerie gut und bei der Bademode sind es die Prints, erzählte Aafke de Boer auf der WFC Big Brands. Sie vertritt mit ihrer gleichnamigen Agentur Plaisir und die Curvy-Strumphosen von Pamela Mann. In Deutschland will Plaisir weiter wachsen und sucht nach mehr Agenten. Eine oder zwei Marken? So wie sich der Stil zwischen den Größen angleicht, nähert sich auch die Markenidentität langsam aneinander an. Tom Tailor entschied sich mit “My True Me” noch für einen eigenen Namen bei seiner neuen Linie; die Plus-Size-Sortimente der Label des dänischen Bekleidungskonzerns Bestseller tragen einen Zusatz: Only Carmakoma, Vero Moda Curve. Bei Yest und Yesta besteht der Größenunterschied nur noch aus einem “a”. Das US-Startup Universal Standard schließlich bietet unter einer Marke alle Größen an, die in den USA von 0 bis 40 (30 bis 72 in Europa) reichen. Und das mit Überzeugung. Denn rund 67 Prozent der US-amerikanischen Frauen tragen Größe 14 (EU 46) oder größer, sagte Alexandra Waldman, eine der Gründerinnen des Labels. “Die Idee von ‘Plus Size’ als separater Kategorie und als ‘Nische’ muss verschwinden!” Bild: Universal Standard Facebook Weiterlesen: Inklusivität: 5 Trends, die Mode fortschrittlicher machen Der Markt für Große Größen ist im Aufwind XL-Schaufensterpuppen lösen Debatte im Netz aus Dieser Beitrag enstand mithilfe von Yasmine Esser und Marjorie van Elven. Bild: Nike Town London courtesy of Nike
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