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Salvatore Ferragamo: Corona-Krise lässt Quartalsumsatz einbrechen (Do, 09 Apr 2020)
Salvatore Ferragamo: Corona-Krise lässt Quartalsumsatz einbrechen Die Auswirkungen der Covid-19-Epidemie haben den Umsatz des italienischen Modehauses Salvatore Ferragamo SpA im ersten Quartal 2020 erheblich belastet. Angesichts der anhaltenden Krise verschob das Unternehmen seine Hauptversammlung und strich die Dividende für das vergangene Geschäftsjahr. In den Monaten Januar bis März belief sich der Umsatz vorläufigen Zahlen zufolge auf 220 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutete das einen Rückgang um 30,6 Prozent (währungsbereinigt -31,4 Prozent). Nach einer „soliden“ Entwicklung im Januar hätten sich die Resultate in den beiden folgenden Monaten aufgrund der Ausbreitung des Virus und der damit einhergehenden Schutzmaßnahmen erst in Asien und danach in Europa und Amerika zunehmend verschlechtert, erklärte das Unternehmen am Montag. Gleichzeitig verkündete der Konzern, dass die für den 21. April geplante Jahreshauptversammlung auf den 8. Mai verschoben wurde. Die Teilnahmemodalitäten sollen den geltenden Schutzmaßnahmen entsprechen, die eine körperliche Anwesenheit der Anteilseigner ausschließen. Zudem zog der Verwaltungsrat seinen im März unterbreiteten Dividendenvorschlag für das abgelaufene Geschäftsjahr zurück. Mit dem Verzicht auf eine Gewinnausschüttung sollen „die finanzielle Stärke des Konzerns erhöht“ und „zukünftige wirtschaftliche und finanzielle Folgen“ der Krise gemildert werden. Um Sondermaßnahmen aufgrund der Covid-19-Epidemie zu koordinieren, stellte das Unternehmen zudem ein temporäres fünfköpfiges Exekutivkomitee zusammen, in dem auch Chairman Ferruccio Ferragamo und CEO Micaela Le Divelec Lemmi vertreten sind. Weiterlesen: Salvatore Ferragamo schließt 2019 mit Umsatzplus und Gewinnrückgang ab Salvatore Ferragamo: Schwaches drittes Quartal belastet Neunmonatszahlen Salvatore Ferragamo mit solidem Umsatzplus im ersten Halbjahr Salvatore Ferragamo startet mit Umsatzplus und mehr Gewinn ins neue Jahr Salvatore Ferragamo ernennt Paul Andrew zum Kreativchef Foto: Salvatore Ferragamo Facebook-Page
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Gerry Weber: Auswirkungen der Corona-Krise „existenzbedrohend“ (Thu, 09 Apr 2020)
Gerry Weber: Auswirkungen der Corona-Krise „existenzbedrohend“ Erst zu Beginn des Jahres konnte der Bekleidungskonzern Gerry Weber International AG sein Insolvenzverfahren in Eigenregie abschließen. Nun steht das Unternehmen offenbar wieder am Scheideweg. Diesmal stellen die Auswirkungen der Covid-19-Krise eine existenzielle Herausforderung dar. Das geht aus einem Statement des Vorstandes hervor, das Gerry Weber am Donnerstag zusammen mit den Resultaten für das Rumpfgeschäftsjahr 2019 veröffentlichte. Bis Mitte März sei der Konzern „auf einem guten Weg“ gewesen, erklärten die Vorstände Alexander Gedat und Florian Frank. „Dann erreichte uns mit aller Wucht der Ausbruch der Corona-Krise und die tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen daraus.“ Das Unternehmen habe angesichts der gegenwärtigen Situation, in der alle seine stationären Shops bis auf Weiteres geschlossen sind, bereits „Maßnahmen zur Liquiditätssicherung ergriffen“ und sein Zukunftskonzept angepasst, heißt es in der Stellungnahme. „Dennoch müssen wir konstatieren, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie für unser Unternehmen existenzbedrohend sind.“ Das gelte insbesondere, wenn die laufenden Verhandlungen über Finanzierungsmaßnahmen erfolglos bleiben sollten. Nach eigenen Angaben benötigt der Konzern ein „zusätzliches Finanzierungsvolumen in Höhe eines niedrigen zweistelligen Millionenbetrags“. Die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Jahr wurde deutlich gesenkt Bereits jetzt erwartet die Konzernführung erhebliche negative Auswirkungen der Krise auf das gesamte Geschäftsjahr: Die „weggebrochenen Umsätze aus März und April“ könne das Unternehmen nicht mehr aufholen, vielmehr sei damit zu rechnen, dass „noch bis in das vierte Quartal 2020 hinein“ weniger Erlöse als geplant erzielt werden können. Dementsprechend korrigierte der Vorstand seine Jahresprognosen deutlich nach unten: Hatte er bislang einen Umsatz von 370 bis 390 Millionen Euro erwartet, rechnet er nun nur noch mit 260 bis 280 Millionen Euro. Zudem erwartet das Unternehmen jetzt, dass das normalisierte – also um Sondereffekte bereinigte – Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) „im mittleren zweistelligen Millionenbereich negativ sein wird“. Ursprünglich war es für 2020 von einem „ausgeglichenen bis leicht negativen“ normalisierten EBITDA ausgegangen. Im Rumpfgeschäftsjahr 2019 erfüllte der Umsatz die Erwartungen Gleichzeitig legte der Konzern seine Geschäftszahlen für das Rumpfgeschäftsjahr 2019 vor. Es umfasst die Monate April bis Dezember, also den Zeitraum, in dem sich das Unternehmen im Insolvenzverfahren befand. Vergleichbare Vorjahreszahlen für die neun Monate wurden nicht veröffentlicht. Demnach belief sich der Konzernumsatz im Berichtszeitraum auf 330,5 Millionen Euro und entsprach damit den Erwartungen. Das normalisierte und um die Effekte der erstmaligen Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 bereinigte EBITDA lag bei -6,2 Millionen Euro. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn in Höhe von 119,3 Millionen Euro. Dieser kam nach Angaben des Unternehmens aber „vor allem durch Sanierungserträge aus der Ausbuchung von Insolvenzverbindlichkeiten“ zustande. Weiterlesen: Gerry Webers Einzelhandelssparte verlässt Insolvenzverfahren Gerry Weber: Geschäftsführer und Produktchef gehen Gerry Weber mit herben Verlust im Rumpfgeschäftsjahr 2018/19 Nach der Insolvenz: Wie stellt sich Gerry Weber neu auf? Gerry Weber holt frühere Marc-Cain-Designerin Karin Veit ins Beraterteam Foto: Gerry Weber
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PETA kauft Aktien von zwei Dutzend Modeunternehmen (Thu, 09 Apr 2020)
PETA kauft Aktien von zwei Dutzend Modeunternehmen Die Tierschutzorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) nutzt den derzeitigen Einbruch der Finanzmärkte weltweit und hat Aktien von rund zwei Dutzend Modeunternehmen gekauft. Dies ist nicht das erste Mal, dass die Organisation Aktionär der Unternehmen wird, deren Verwendung von Tierprodukten sie ankreidet: Seit Jahren kauft PETA jeweils genug Aktien von Modekonzernen wie Prada, Hermes, LVMH, Canada Goose und anderen, um an Jahreshauptversammlungen teilnehmen zu können, sich mit anderen Aktionären zusammen zu tun und Management-Entscheidungen von innen zu beeinflussen. Beim jüngsten „Einkauf“ geht es darum, Unternehmen wie Burberry, Ralph Lauren, Urban Outfitters, Guess und Capri Holding (Michael Kors und Versace) zu überzeugen, künftig auf Wolle, Mohair und Kaschmir zu verzichten. „Gutherzige Kunden wollen heutzutage Unternehmen unterstützen, die ihre Werte teilen - die ausschließlich schicke und bequeme vegane Pullover, Mäntel und Accessoires verkaufen. Wir gehen also in den Aufsichtsrat, um Druck auf Einzelhändler auszuüben, keine Artikel zu verkaufen, die für die Umwelt verheerend sind und für die Ziegen, Schafe und andere Tiere leiden und sterben“, kommentierte PETAs stellvertretende Vorsitzende Tracy Reiman in einer Mitteilung vom Dienstag. Ein PETA-Exposé der Mohairindustrie in Südafrika und eine PETA-Asien-Untersuchung von Kaschmirfarmen und Schlachthöfen in China und der Mongolei zeigten, dass Ziegen durch die grobe Art der Haarentfernung blutige, klaffende Wunden erlitten und dann auf qualvolle Art sterben. Außer der Tatsache, dass die Produktion von Wolle, Kaschmir und Mohair jedes Jahr das Leiden und den Tod von Millionen von Tieren verursacht, weist die Tierschutzorganisation darauf hin, dass sie zum Klimawandel, zur Verwüstung von Landstrichen, zur Umweltverschmutzung und zur Wasserverschmutzung beiträgt. „Die Öffentlichkeit wendet sich zunehmend veganen Materialien zu und identifiziert Nachhaltigkeit und Tierschutz als Schlüsselfaktoren bei der Wahl der Marken, die sie kauft. Jeder Designer oder jede Marke, die den Kontakt nicht verlieren will, sollte sich ethischen, veganen Materialien zuwenden“, rät PETA. Außer den oben genannten fünf Unternehmen investierte PETA auch in Aktien von Chico’s FAS, Inc., Express, J. Jill, Deckers Outdoor Corporation (Ugg); Tapestry, Inc. (Coach NY, Kate Spade, Stuart Weitzman), Aritzia, Lands’ End, Under Armour und Qurate Retail Group (QVC, Home Shopping Network). Lesen Sie auch: Nach Pelz nimmt sich PETA nun Wolle vor PETA beendet 30-jährige “Lieber nackt als im Pelz”-Kampagne Was PETA von der neuen Tierfreundlichkeit der Mode hält Foto: PETA
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Wird die Mode nach Covid-19 noch gebraucht? (Thu, 09 Apr 2020)
Wird die Mode nach Covid-19 noch gebraucht? In der aktuellen Krise taucht in sozialen Netzwerken, in unseren persönlichen Gesprächen und in der Presse oft dieselbe Frage auf: Wird die Mode weiterhin gebraucht? Auf Instagram interviewte der Modejournalist @Abou_sega seine Abonnenten zum Thema Mode. Die Antworten fielen vielfältig aus: Ein Anhänger antwortete: "Haben wir sie je gebraucht?", andere sprachen davon, Dinge verändern zu wollen, Dinge neu ordnen zu wollen, oder den Konsum künftig einzuschränken. Trotz ihrer unterschiedlichen Aussagen stimmten die meisten Antworten in einem Punkt überein: Veränderung und Evolution. "Philosophen und Zukunftsforscher scheinen sich einig zu sein: Der fast völlige Stillstand der Wirtschaft wird seine Spuren im weltweiten Konsumverhalten hinterlassen. Wären die Veränderungen hin zu einem verantwortungsvolleren Konsum bereits vorhanden, "würden diese Verhaltensweisen mit 100 multipliziert", sagt Vincent Grégoire, Direktor der Abteilung Inspiration bei der Agentur Nelly Rodi, einer Markenstrategieberatung, die FashionUnited telefonisch kontaktierte. Ich denke, dass sich der Einzelne durch diese Krise verändern wird, wir werden eine andere Beziehung zu Zeit, zu Geld und zu anderen haben. Wir befinden uns in einer Phase der Veränderung, wir werden Resilienz lernen, unsere Lehren daraus ziehen und dann eine Renaissance vollziehen", sagt Vincent Grégoire. Eine von Li Edelkoort geteilte Ansicht. Die Trendforscherin ist ebenfalls der Meinung, dass die Krise aufzeigen wird, was in unserer Gesellschaft nicht mehr richtig ist und uns entschleunigen wird, wie sie gegenüber Business of Fashion sagte. Altruismus und Bürgerschaft In den letzten Wochen haben Luxusmarken und -konzerne ihre Initiativen zur Beteiligung am Kampf gegen die Pandemie vorgestellt: Hauptsächlich sind es Maskenherstellung und finanzielle Spenden. Vincent Grégoire lobt diese Initiativen, die, auch wenn einige von ihnen kritisiert werden können, für ihre konkreten Hilfestellungen und den Widerstand: "Die Mode vergisst ihre merkantile, vergängliche Seite", erklärt er am Telefon. Dieser altruistische Geist ist ein Echo des Erwachens der französischen Bürger. Die Philosophin und Psychoanalytikerin Cynthia Fleury erklärt, dass wir wiederentdecken, dass "kollektives Verhalten uns vor individueller Verwundbarkeit schützt", wie sie gegenüber Radio Rtbf sagte. In der Zeitung Libération ruft sie dazu auf, "die gemeinsame Verantwortung zu bewahren, die in dieser Gefangenschaft wiederentdeckt wurde, in der wir Solidarität durch Distanz leben". « Wir werden eine neue Konsumgesellschaft gründen " Vincent Grégoire Neue Verhaltensweisen, neue Regeln Laut Vincent Grégoire werden sich am Ende dieser Krise vier Arten von Verhaltensweisen herauskristallisieren. Zuerst diejenigen, die den Konsumismus auf den Prüfstand stellen und reparieren wollen; zweitens diejenigen, die alles kontrollieren wollen, die “Vorbilder”; drittens diejenigen, die sich eine neue Welt des Staunens, ein neues Paradies in einer Hippie-Tech vorstellen eine Feel-Good-Vision verfolgen; und zuletzt gibt es diejenigen, die alles Bisherige wegwerfen wollen, die Systemsprenger, diejenigen, die das Feiern des Absurden und Unsinnigen befürworten. Welchen Weg auch immer man einschlage, "einzelne Akteure nehmen die Macht wieder an sich mit neuen Werten, mehr Sharing, mehr Aufmerksamkeit füreinander und für die Umwelt. Wir werden eine neue Konsumgesellschaft beginnen", sagt Vincent Grégoire. Was die künftigen Trends betrifft, so stellt Vincent Grégoire bereits einige Details fest: Hipster, die ihre Bärte rasieren, um Mikrobennester zu vermeiden, und eine Nachfrage nach Tätowierungen im Zusammenhang mit der Epidemie, mit lustigen Viren. Und natürlich eine neue Kultur der Masken. Mehr denn je sind die postapokalyptischen Looks der französischen Designerin Marine Serre jetzt in Mode. Das lokale ja, aber mit neuen Werten Auf die Frage des lokalen Konsums antwortet Vincent Grégoire mit Nuancen. Ja zum lokalen Einkauf, aber mit Marken, die auf Überzeugungen, Verpflichtung, Solidarität und Sharing setzen. "Es geht nicht nur darum, Made in France zu machen, um Made in France zu sein, es müssen echte Werte dahinter stehen. Im Moment gab es vor allem Greenwashing. Konsumenten wollen Nachvollziehbares, sie wollen Transparenz. Es gibt eine wirklich menschliche und humanistische Dimension, die aus all dem hervorgehen wird, auch wenn leider Menschen geopfert werden, weil es sich um eine ungleiche Krise handelt. » Der "Gewinner"-Sektor Es ist nicht überraschend, dass die Heimat potenziell als Gewinner hervorgehen wird", erklärt Vincent Grégoire. Die Modeindustrie hat keine "Priorität", mit Ausnahme der Kategorie der Leute, die nur feiern und alles wegwerfen wollen (siehe oben). Die Kategorie der Homewear ist jedoch vielversprechend. Die Komfortkultur wird sich weiter entwickeln. "Dreamwear, Homewear, Softwear, wir werden kaufen, was bequem, fließend, anschmiegsam und gleichzeitig begehrenswert sein wird. Zusätzlich kann die Integration neuer Technologien, ein nachhaltiger Ansatz, und CSR zur Begehrlichkeit beitragen", sagt Vincent Grégoire. Es ist aber nichts in Stein gemeißelt, so der Experte, "Diejenigen, die es als Gewinner hervorgehen werden, werden die Wendigsten sein, diejenigen, die sich am schnellsten anpassen, das ist wie bei Darwin". Am Ende des Interviews, als er nach einem zu empfehlenden Podcast oder Webinar gefragt wird, weist Vincent Grégoire auf die Kreativität der ‘normalen’ Menschen in den sozialen Netzwerken hin. Er bewundert den Humor und die Kreativität der Menschen und ist begeistert von den Videos und Bildern, die mit den zur Verfügung stehenden Mitteln gedreht werden - zu Themen wie Toilettenpapier und der Beschäftigung von Kindern zu Hause. Berührende und spontane Initiativen, die viel über uns aussagen. Wie wirkt sich das Coronavirus auf die Modeindustrie aus? Hier lesen Sie alle Nachrichten auf deutsch. Für die internationalen Nachrichten auf Englisch klicken Sie hier. Bild : Unsplash Dieser Artikel wurde zuvor auf FashionUnited.fr veröffentlicht. Übersetzung und Bearbeitung: Barbara Russ
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Pomellato und DoDo lancieren Kampagne & Crowdfunding gegen häusliche Gewalt (Thu, 09 Apr 2020)
Pomellato und DoDo lancieren Kampagne & Crowdfunding gegen häusliche Gewalt Alarmiert durch die Zunahme häuslicher Gewalt während der aktuellen Ausgangsbeschränkungen, hat Pomellato, das sich seit der Gründung der Plattform #PomellatoForWomen vor sechs Jahren, zusammen mit DoDo, seiner Schwester-Schmuckmarke, entschlossen für Frauenrechte einsetzt, eine Sensibilisierungskampagne und Initiative zur Unterstützung von Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, ins Leben gerufen. Die als „Krise in der Krise“ bezeichneten Fälle von häuslicher Gewalt haben rapide zugenommen, da die Selbstisolierung und Quarantänemaßnahmen - die inzwischen fast die Hälfte der Weltbevölkerung betreffen - eine gefährliche Nähe zwischen Tätern und ihren Opfern erzwingen. Nach Angaben einer NGO mit Sitz in Jingzhou, in der Provinz Hubei, nahe dem chinesischen Epizentrum der COVID-19-Krise, hat sich die Zahl der Fälle häuslicher Gewalt gegen Frauen im Februar 2020 gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2019 verdoppelt. Italien kam auf Platz 50 des von den Vereinten Nationen erstellten Global Gender Gap Index und ist damit eines der entwickelten Länder, in denen die Situation besonders besorgniserregend ist. Von den 19 Prozent aller italienischen Opfer, die im Laufe ihres Lebens körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch ihre Partner gemeldet haben, taten dies sechs Prozent allein in den letzten zwölf Monaten. Seit zehn Jahren unterstützt Pomellato CADMI, ein Frauenhaus in Mailand, das zu den Anti-Gewalt-Zentren des D.i.RE-Netzwerks gehört. Pomellato hat nun eine Crowdfunding-Initiative zu Gunsten dieser beiden unverzichtbaren Einrichtungen ins Leben gerufen und die Initiative mit einer Zusage von 100.000 Euro Soforthilfe für Frauen unterstützt, die Opfer von Missbrauch geworden sind. Pomellato ermutigt seine Anhänger auf der ganzen Welt dazu, sich ihnen bei der Unterstützung von Opfern häuslicher Gewalt in dieser besonders entscheidenden Zeit anzuschließen. Ehemalige und aktuelle Botschafter von Pomellato und DoDo nutzen ihre Stimme zur Unterstützung dieser Initiative und teilen die ihre eigenen Botschaften, um die Initiative „Pomellato für Frauen“ weiter zu unterstreichen. Sabina Belli, CEO der Pomellato-Gruppe, zu der auch die Marke DoDo gehört, erklärt: „Pomellato war schon immer eine Marke, die sich für Frauen eingesetzt hat. Uns beunruhigt es, vom Anstieg häuslicher Gewalt und sexuellen Missbrauchs gegen Frauen zu erfahren, der in direktem Zusammenhang mit den Einschränkungen und dem Druck des Eingesperrtseins steht. Pomellato wird immer entschlossen handeln, um Frauen zu unterstützen, und wir wollen, dass die Opfer wissen, dass sie nicht alleine sind.“ #YOUARENOTALONE #POMELLATOFORWOMEN www.pomellato.com www.dodo.it www.direcontrolaviolenza.it
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Institut Français de la Mode veranstaltet Online-Gesprächsforen für Jungdesigner (Thu, 09 Apr 2020)
Institut Français de la Mode veranstaltet Online-Gesprächsforen für Jungdesigner Die Pariser Modeschule Institut Français de la Mode (IFM) will mit einer virtuellen Veranstaltungsreihe junge Labels in der Corona-Krise unterstützen. Im Rahmen der Initiative IFM Labels Solidaire sind zunächst drei Online-Diskussionsrunden zu aktuellen Branchenthemen geplant, an denen neben jeweils zwanzig Jungdesignern auch Führungskräfte namhafter Modehäuser teilnehmen werden. Alle Veranstaltungen werden von der IFM-Professorin Patricia Romatet moderiert. „Der Zweck der Initiative ist, sich in einer Situation, die für einige Isolation bedeutet, zu treffen und auszutauschen“, erläuterte Xavier Romatet, der Leiter des IFM, am Mittwoch in einer Mitteilung. „Unser Ziel ist es nicht, vorgefertigte Lösungen zu liefern, sondern junge Designer mit kollektiver Intelligenz zu unterstützen.“ Der erste Termin steht bereits am Freitag auf dem Programm. Dann soll es um die Auswirkungen der gegenwärtigen Veränderungen im Einzelhandel und die finanziellen Folgen für Nachwuchslabels gehen. Mit dabei sind Bastien Daguzan, der CEO von Paco Rabanne, und Nicolas Santi-Weil, der CEO of AMI. Am nächsten Dienstag geht es um die Zusammenstellung und Präsentation von Kollektionen in den kommenden Monaten. Teilnehmen werden Catherine Jacquet, Managing Director bei Lemaire, und Tancrède de Lalun, Global Merchandising Director von Maison Margiela. Die dritte Plattform am Donnerstag kommender Woche widmet sich dem Thema Kommunikation. Dann wird sich wiederum Nicolas Santi-Weil an der Runde beteiligen. Logo: Institut Français de la Mode
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Yoga-Kleidung, die sich auch im Home Office gut macht (Thu, 09 Apr 2020)
Yoga-Kleidung, die sich auch im Home Office gut macht Das Arbeiten von zu Hause hat die Art und Weise verändert, wie wir uns kleiden. Auch wenn Experten (und Fashion-Vorreiter) raten, so zu tun, als gingen wir noch ins Büro und uns ebenso zu kleiden, ist es doch verlockend, etwas legerer zu werden. Zumindest was den Teil des Körpers angeht, der in Telefonkonferenzen nicht zu sehen ist - Leggings, Jogginghosen und Shorts sind deshalb derzeit besonders beliebt. Ein alter Trick ist, die Yoga-Hose (in Schwarz) zur semi-formellen Beinbekleidung umzufunktionieren, da sie auch mit eleganten Tops eine gute Figure macht und absolut bequem ist. Zudem kann man von der morgendlichen Yoga-Routine gleich ins Home Office gleiten (beim klassischen Yoga schwitzt man nicht!). FashionUnited hat zwei Marken gefunden, die dieses Konzept in ihrer Yoga-Kleidung aufgreifen. Yoga-Kleidung, die sich auch im Home Office gut macht Die erste ist eine Reihe neuer Yoga Wear des Berliner Onlineshops für Mode, Kauf Dich glücklich. Die neue Yoga-Kollektion besteht aus feminin-geschnittenen Yoga-Basics in den Trendfarben Mint und Rost. Eine Sonderkollektion, die das Berliner Designteam von Kauf Dich Glücklich zusammen mit Illustratorin Namaste Hannah entworfen hat, gehört auch dazu. Diese besteht aus zwei Yoga-Shirts, zwei Postkarten und einem Plakat mit verspielt-fantasievollen Illustrationen der Influencerin. Kauf Dich Glücklich bringt Sonderkollektion mit Namaste Hannah heraus Yoga-Kleidung, die sich auch im Home Office gut macht „Das Berliner Designteam hat sich für die neue Yoga Wear von persönlichen Erfahrungen inspirieren lassen. Entstanden ist eine Kollektion aus Lieblingsteilen mit Fokus auf Komfort und einem guten Körpergefühl. Die Yoga-Basics schmiegen sich der natürlichen Körperform an, betonen weibliche Formen und erlauben gleichzeitig viel Bewegungsfreiheit“, verspricht Kauf Dich Glücklich in einer Pressemitteilung vom Mittwoch. Alle Teil der Yoga Wear-Kollektion wurden in Portugal produziert und eignen sich durch schlichte Designs in Kombination mit subtilen Knoten- und Wickeldetails „sowohl für die Yogastunde als auch für einen sportlichen Alltagslook“, so der Onlinehändler. Yoga-Kleidung, die sich auch im Home Office gut macht Die Preise reichen von 29,99 Euro für Tops bis 49,00 Euro für eine Yoga-Hose beziehungsweise ein Langarm-Shirt. Motivierende Postkarten und Poster gibt es schon ab 1,50 Euro beziehungsweise 12,99 Euro. Die neue Kollektion ist online und im Kauf Dich Glücklich-Store in Amsterdam erhältlich, ab dem 15. April auch in Wien. Yoga-Marke Besonnen setzt auf recycelte und regenerierte Fasern Das zweite Label ist die Yoga-Marke Besonnen, die sich auf Yoga-Bekleidung aus recycelten und regenerierten Fasern spezialisiert, um neue Produkte zu schaffen, ohne frische Ressourcen zu verbrauchen. Verwendet werden branchenführende Materialien wie biologisch abbaubares Tencel aus Eukalyptus und Econyl aus Nylonabfällen, die aus Textilmüll und von abgefischten Fischernetzen aus dem Ozean gewonnen werden. „Die Capsule-Kollektion richtet sich an jene, die weniger konsumieren möchten aber trotzdem frischen Wind in ihre Garderobe bringen und obendrein in nachhaltige Qualität investieren wollen. ...Inspiriert von der Idee des minimalistischen Kleiderschranks ist die Kollektion in neutralen Farben gehalten und lässt sich vielseitig einsetzen - vom Yoga Workout bis hin zum casual Office Look oder dem entspannten Dinner mit Freunden“, erklärt Besonnen in einer Pressemitteilung vom Mittwoch. Yoga-Kleidung, die sich auch im Home Office gut macht Besonnen-Gründerin Annett Borg weiß, worauf es ankommt, fing sie doch als Designerin bei einem Fast Fashion-Label in London an. Ihre Erfahrungen dort ließen sie bald diese Seite der Modeindustrie hinterfragen. In Berlin übernahm sie deshalb die deutsche Leitung der Fashion Revolution Germany, einer globalen Kampagne für mehr Transparenz in der Modeindustrie. Sie setzte sich bald aktiv für eine nachhaltige Lieferketten ein und ließ ihre Erfahrungen in Besonnen einfließen. Die Marke will durch innovative, recycelte Fasern und einen minimalistischen Kleiderschrank den bisherigen Modemarkt nachhaltig transformieren. Die Preise der Kapsel-Kollektion von Besonnen reichen von 55 Euro für ein Bustier bis zu 159 Euro für einen Kimono. Die Kollektion ist ab sofort über die Website der Marke, besonnen-fashion.com, erhältlich. Lesen Sie auch: Yoga-Boom wird Umsatz von Yoga-Bekleidug steigern Die 10 besten Fashion Songs für das Arbeiten von Zuhause 10 Bücher über Mode, die Sie jetzt lesen sollten Langeweile im Lockdown? Wie Sie Zuhause digital am Ball bleiben Chancen für den Modehandel: auf die Kleiderwahl im Home Office eingehen Fotos: 1), 4) & 5): Besonnen; 2) & 3): Kauf Dich Glücklich
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Deutschland: Ausfuhren steigen im Februar überraschend (Thu, 09 Apr 2020)
Die deutschen Ausfuhren haben im Februar vor der Zuspitzung der Corona-Krise überraschend zugelegt. Die Exporte seien im Monatsvergleich um 1,3 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem Rückgang um 1,0 Prozent gerechnet. Die deutschen Ausfuhren haben im Februar vor der Zuspitzung der Corona-Krise überraschend zugelegt. Die Exporte seien im Monatsvergleich um 1,3 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem Rückgang um 1,0 Prozent gerechnet. Im Jahresvergleich stiegen die Exporte im Februar um 0,4 Prozent. Sie hatten laut Bundesamt ein Volumen von 109,3 Milliarden Euro. Erste Effekte der Coronavirus-Pandemie zeigten sich im Februar den Angaben zufolge im Handel mit der besonders von dem neuen Virus betroffenen Volksrepublik China. Die Ausfuhren in die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt sanken gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,9 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro, die Importe aus China verringerten sich um 12,0 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro. Insgesamt gaben die deutschen Einfuhren im Februar im Monatsvergleich um 1,6 Prozent nach und sanken damit stärker als von Ökonomen erwartet. Im Jahresvergleich meldete das Bundesamt einen Rückgang um 2,9 Prozent. Der Überschuss in der deutschen Handelsbilanz stieg von 13,8 Milliarden Euro im Vormonat auf 20,8 Milliarden Euro. Ökonomen hatten nur einen Anstieg auf 16,5 Milliarden Euro erwartet. Der Überschuss in der Leistungsbilanz stieg auf 23,7 Milliarden Euro. "Größere Auswirkungen der Corona-Krise auf die Außenhandelsergebnisse sind ab dem Berichtsmonat März zu erwarten", hieß es in der Mitteilung. Die Ergebnisse für März werden zurzeit noch erfasst, sodass eine erste Einschätzung noch nicht möglich ist. (dpa)
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Ridley Scott und MGM drehen «Gucci»-Drama (Thu, 09 Apr 2020)
Ridley Scott (82, «Gladiator», «Alles Geld der Welt») und das Hollywood-Studio MGM wollen das Kriminaldrama «Gucci» über die Ermordung des Mode-Unternehmers Maurizio Gucci ins Kino bringen. Sängerin und Schauspielerin Lady Gaga («A Star is Born») ist für die weibliche Hauptrolle im Gespräch, berichtete das US-Branchenblatt «Hollywood Reporter». Sie würden sich total auf dieses Projekt freuen, teilte MGM am Mittwoch auf Twitter mit. Gaga, die im vorigen Jahr mit «Shallow» aus dem Film «A Star is Born» den Oscar für den besten Song holte, soll die Ex-Ehefrau Patrizia Reggiani spielen. Die Italienerin war als Auftraggeberin des Mordes an ihrem Mann mit mehreren Komplizen zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Gucci hatte Reggiani in den 1980er Jahren für eine andere Frau verlassen, 1995 wurde er von einem Auftragskiller erschossen, den Reggiani angeheuert haben soll. Die zweifache Mutter kam 2016 nach 18 Jahren hinter Gitter frei. Scott filmte zuletzt das Historiendrama «The Last Duel» mit Matt Damon, Adam Driver und Ben Affleck, doch wegen der Coronavirus-Pandemie wurde sie Arbeit am Set vorübergehend eingestellt. Die «Gucci»-Dreharbeiten sind für 2021 geplant mit einem möglichen Kinostart im November nächsten Jahres. (dpa)
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Coronavirus: Die Nachrichten aus der Modebranche vom 8. April (Wed, 08 Apr 2020)
Wie wirkt sich die aktuelle Lage um den neuartigen Coronavirus auf die Modeindustrie aus? FashionUnited sammelt täglich die Nachrichten zu Covid-19 in einem Überblick. Münchener Messegesellschaft Supreme verschiebt Sommerveranstaltungen Bis zuletzt hatte die Messegesellschaft The Supreme Group gehofft, an ihren Sommerterminen festhalten zu können. Am Mittwoch musste sie angesichts der anhaltenden Corona-Krise davon Abstand nehmen. „Die Termine der Messen werden sich definitiv verschieben. Weitere Informationen Ende April 2020. Bleiben Sie gesund!“, lautete die knappe Botschaft. Das Unternehmen veranstaltet die Fachmessen Supreme Women & Men in Düsseldorf und München sowie die Supreme Kids, die Supreme Celebration und die Supreme Body & Beach in der bayerischen Landeshauptstadt. Messe Frankfurt legt Veranstaltungen in China zusammen Im März musste die Messe Frankfurt angesichts der akuten Covid-19-Epidemie in China ihre Veranstaltungen Intertextile Shanghai Apparel Fabrics, Yarn Expo und Intertextile Shanghai Home Textiles verschieben. Nun hat die Gesellschaft neu disponiert: Die Intertextile Shanghai Apparel Fabrics und die Yarn Expo würden in diesem Sommer mit der Shenzhen Apparel Fabrics und der neuen Plattform Yarn Expo Shenzhen vereinigt, die vom 15. bis 17. Juli stattfinden werden, teilte die Messe Frankfurt (HK) Ltd. am Mittwoch mit. „Die Aussteller der Shanghaier Messen erhalten die Möglichkeit, an den Veranstaltungen in Shenzhen teilzunehmen“, heißt es in einer Mitteilung. Die Aussteller der Intertextile Shanghai Home Textiles wurden auf den regulären Spätsommertermin der Messe (24. bis 26. August) verwiesen. Modehandelsinitiative begrüßt neue Kreditrichtlinien und fordert weitere Staatshilfen Ein Zusammenschluss deutscher Bekleidungsunternehmen hat die neuen Regeln für Hilfskredite gelobt, mit denen die finanziellen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie gemildert werden sollen: „Die Initiative der Industrie zur Unterstützung des Modefachhandels begrüßt die Nachbesserung zur erleichterten Kreditvergabe durch die KfW“, heißt es in einem gemeinsamen Statement der Geschäftsführer von Katag, Marc O’Polo und Opus, das am Mittwoch veröffentlicht wurde. „Durch die Vergabe der Darlehen mit 100 Prozent Staatsbürgschaft wird es vielen mittelständischen Modefachhändlern gelingen, an dem Hilfsprogramm zu partizipieren.“ Die Änderung sei „ein sehr wichtiger Schritt“, erklärte Dieter Holzer, der CEO von Marc O’Polo, in der Mitteilung. Es würden nun aber „auch echte staatliche Zuwendungen wie z.B. Steuererleichterungen oder Darlehenswandlungen in echte Zuschüsse benötigt, um den Schaden der Corona Krise aus dem System zu bekommen.“ Hennes & Mauritz sichert sich zusätzliche Kredite Um seine Liquidität angesichts der Corona-Krise zu stärken, hat sich der schwedische Bekleidungskonzern Hennes & Mauritz AB (H&M) eine zusätzliche Finanzierungszusage gesichert. Dabei handele es sich um eine revolvierende Kreditlinie im Umfang von 980 Millionen Euro mit einer Laufzeit von mindestens zwölf Monaten, erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Die Vereinbarung sei zusätzlich zu den bereits verfügbaren, aber noch ungenutzten Kreditlinien in Höhe von 700 Millionen Euro geschlossen worden. Der Konzern setzt damit nach eigenen Angaben weiterhin „auf eine Kombination verschiedener Finanzierungslösungen“. Aktuell sei die Liquidität „gut“, betonte das Unternehmen. Bijou Brigitte: Filialschließungen sorgen für Umsatzeinbruch um über neunzig Prozent Beim Hamburger Modeschmuckhändler Bijou Brigitte modische Accessoires AG haben die aktuellen Ladenschließungen gravierende Folgen: Seit Mitte März sei der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als neunzig Prozent eingebrochen, erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Im gesamten ersten Quartal 2020 gingen die Erlöse damit um 17,5 Prozent auf 53,5 Millionen Euro zurück. In den ersten beiden Monaten des Jahres hatte der Filialist nach eigenen Angaben noch ein Umsatzplus von 8,5 Prozent erzielt. Seidensticker Group produziert Schutzmasken in Vietnam und Indonesien Der Bekleidungskonzern Seidensticker Group hat seine Produktionsstätten in Chi Linh und Hanoi (Vietnam) sowie in Semarang (Indonesien) teilweise auf die Fertigung von Schutzmasken umgestellt. „Nach umfangreicher Sicherstellung aller Export-Voraussetzungen sind bereits rund 150.000 Masken auf dem Weg nach Deutschland und treffen Mitte April ein. Je nach Bedarf und Anfrage sind die Produktionen mittlerweile für die Fertigung von bis zu 1.000.000 Masken monatlich ausgelegt“, erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Der erste Teil der Produktion sei bereits an das Rote Kreuz in Bielefeld, dem Hauptsitz des Konzerns, gespendet worden. Seidensticker will zudem überschüssige Lagerbestände einer sinnvollen Nutzung zuführen: Das Unternehmen stelle „diversen karitativen Organisationen und medizinischen Einrichtungen mehrere Tausend Hemden und Blusen sowie Musterstoffe zur Verfügung, aus denen ebenfalls Masken genäht werden können“, heißt es in einer Mitteilung. WTO: Welthandel könnte um ein Drittel schrumpfen Die Welthandelsorganisation WTO hat am Mittwoch mögliche Auswirkungen der Covid-19-Pandemie umrissen. Laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (Dpa) rechnet die WTO demnach mit „einem Absturz des Welthandels um 13 bis 32 Prozent“ im laufenden Jahr. Das sei „die Spanne zwischen einem optimistischen und einem pessimistischen Szenario“. Im günstigsten Fall geht die WTO davon aus, dass die aktuellen Einbußen schon im kommenden Jahr teilweise ausgeglichen werden könnten: „Sollte die Pandemie im laufenden Jahr unter Kontrolle gebracht werden, sei 2021 in den meisten Regionen mit mehr als 20 Prozent Wachstum zu rechnen“, fasste die Dpa die Einschätzung von WTO-Chef Roberto Azevedo zusammen.
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